Transport Indien

Lies alles über Transport in Indien: Inlandsflüge, Auto mit Fahrer, Busse, Züge, usw.

Wie reist du durch Indien?

Es gibt verschiedene Arten, um Indien zu entdecken. Die ideale Art ist per Mietwagen mit Fahrer. So kannst du an allen schönen Orten unterwegs anhalten. Außerdem kannst du mit dem Fahrer absprechen, wann du abfahren möchtest. 

Für manche (langen) Strecken buchen wir einen Zug (tagsüber oder nachts). Und bei der Größe des Landes ist manchmal auch ein Inlandsflug praktisch. 

Auto mit Fahrer

Während deiner Reise durch Indien steht dir ein Mietwagen mit Fahrer zu Verfügung. Selbst fahren ist leider nicht möglich und in Indien auch nicht zu empfehlen. Seid ihr zu zweit, reist ihr in einem mittelgroßen Auto. Wenn gewünscht, können wir gegen einen Aufpreis auch ein größeres Auto für dich buchen. 
 
Bist du mit drei oder vier Personen unterwegs, reist du in einem komfortablen Toyota Innova. Für größere Gruppen organisieren wir einen Bus. Der Fahrer ist kein Reiseführer, spricht im Allgemeinen aber genug Englisch, um dir den Weg zeigen und das Programm mit dir abzusprechen zu können.
 
Bei den Kosten für einen Mietwagen mit Fahrer sind die Mahlzeiten und Übernachtungen des Fahrers sowie die Benzinkosten inbegriffen.
 
Im Großen und Ganzen sind die indischen Straßen von passabler Qualität. Auf manchen Strecken allerdings sind die Straßen recht schlecht ausgebaut und voller Schlaglöcher (z.B. die Straße von Orchha nach Khajuraho). Der Verkehr in Indien ist immer gewöhnungsbedürftig. Alle fahren quer durcheinander, Tuk Tuks rasen an dir vorbei, überall wird gehupt, Hunde überqueren die Straße und das Konzept "Vorfahrt" gibt es so nicht. Es ist ein großes Chaos, in dem dein Fahrer sich aber gut und sicher zurecht findet. Es kann sein, dass einige Straßen bei schlechtem Wetter schlecht oder vorübergehend nicht befahrbar sind. Das ist zuerst etwas ärgerlich, gehört aber natürlich zum Reise-Erlebnis dazu, d.h. hier müssen Reisende flexibel sein.

Die in den Reisebeschreibungen angegeben Reisezeiten sind die reinen Fahrtzeiten zwischen den Orten. Da du unterwegs verschiedene Foto- oder Essens-Stopps einlegen oder eine Sehenswürdigkeit besichtigen wirst, musst du mit einer etwas längeren Reisezeit rechnen. 

Züge in Indien

Auf manchen Strecken auf deiner Indienreise nimmst du den Zug, sowohl tagsüber als auch nachts. Bei manchen Nachtzügen kannst du zwischen einem Erste- und Zweite Klasse- Abteil wählen. In der 1. Klasse hast du ein abgeschlossenes Abteil für 4 Personen, in der zweiten Klasse schläfst du in einem offenen Abteil für 6 Personen. 

Mit dem Zug durch Indien zu reisen, ist sicher und ein echtes Erlebnis. Auf den Bahnhöfen wimmelt es nur so von Händlern, die ihre Ware an den Mann bringen wollen und Gepäckträgern, die für ein paar Rupien dein Gepäck zum Zug bringen. In allen durch uns gebuchten Zügen hast du einen reservierten Sitzplatz. Bitte beachte, dass es sein kann, dass falls ihr mit Mehreren reist, ihr nicht unbedingt zusammen sitzt. Dies kann auch schon bei zwei Personen der Fall sein. Auf diesen Umstand haben wir, wie auch unsere Agentur vor Ort keinen Einfluss, da das System der Bahngesellschaft die Reservierungen automatisch verteilt. 
Du kannst im Zug etwas zu essen kaufen oder du nimmst dir etwas Leckeres mit. 

Im Süden von Indien gibt es auch einige ‘toytrains’, die wir in deine Reise aufnehmen kannst. So kannst du von Conoor den ‚toytrain‘ nach Ooty nehmen. Die Dampfeisenbahn schlängelt sich durch die grüne Hügellandschaft der Nilgiri Hills. 

Inlandsflüge

Natürlich nutzen wir in Indien auch Inlandsflüge. Die Strecke Khajuraho – Varanasi wird meist mit einem Flug zurückgelegt, da die Straße zwischen den beiden Orten zu schlecht ist.
 
Wenn du nach deiner Reise durch Rajasthan noch im Süden am Strand entspannen möchtest, ist ein Inlandflug nach Mumbai nötig.
Wir buchen hauptsächlich bei Jet Airways und Kingfisher,  zwei sehr vertrauenswürdigen Fluggesellschaften. 
Auf Inlandsflügen darfst du bei den meisten Fluggesellschaften 15 Kilo Gepäck mitnehmen. Darüber bezahlst du INR 250 pro Kilo extra (etwas mehr als 3 Euro, Kurs Juni 2013).