Experteninterview Jordanien

Jordanien ist das neue „Trend-Reiseziel“. Nicht nur eines der sieben Weltwunder - die Felsenstadt Petra - kannst du in dem Land am Toten Meer bestaunen. Jordanien hat noch so viel mehr zu bieten. Wir haben unseren Kolleginnen Ana und Alina, die beide unabhängig voneinander dort waren, 5 Fragen über Jordanien gestellt. Was musst du in Jordanien gesehen haben und was musst du beachten? Hier erfährst du mehr. 

Wie habt ihr euch auf eure Reise vorbereitet und was sind eure Gepäck-Empfehlungen?

Alina: Ich habe mir im Internet die Visa-Bestimmungen und Empfehlungen zu Kleidung durchgelesen. Und dann habe ich die Reise als „Ausrede“ genutzt um mal wieder richtig shoppen zu gehen, vor allem weite und luftige Hosen. Ich empfehle auf jeden Fall nicht zu viele Sachen mitzunehmen, ein paar T-Shirts, Hosen und für die Wüste eine dicke Jacke/Pullover reichen komplett aus. 

Ana: Man muss bedenken, dass man in einem muslimischen Land reist und sich respektvoll und angemessen kleiden soll. Ich habe nur darauf geachtet, dass ich keine Spaghettiträger oder ganz kurze Hosen mitgenommen habe. Ich hatte luftige lange Röcke dazu luftige Blusen. Leinenhosen sind auch ganz praktisch und für die Wüste auf jeden Fall eine Jacke und vielleicht Socken für die eventuell kalten Nächte.

Wie sah eure Route aus und wie war der erste Eindruck von Jordanien?

Alina: Wir hatten leider nur sehr wenig Zeit in Jordanien und deshalb ein straffes Programm. Wir sind in Amman gelandet und haben die erste Nacht am Toten Meer verbracht, danach ging es weiter nach Dana. Die dritte Nacht haben wir in Wadi Rum verbracht und die letzte Nacht in Petra. Von Petra aus sind wir zurück zum Flughafen in Amman gefahren. Mein erster Eindruck war sehr gut, Jordanien ist voll von freundlichen und hilfsbereiten Menschen.

Ana: Die Route war perfekt für die Reisezeit (insgesamt 8 Tage), wir haben einen kompletten Eindruck vom Land bekommen. In einigen Orten wäre ich gerne länger geblieben, um es entspannter anzugehen und mir bei vielen Sehenswürdigkeiten mehr Zeit zu lassen. Wir haben in Amman angefangen und innerhalb eines Tages die Stadt erkundet. Dann sind wir weiter nach Madaba, Mount Nebo, Kerak und zum Toten Meer gefahren (alles an einem Tag) und schließlich in Petra übernachtet. In Petra hatten wir zwei Nächte (hier würde ich einen Tag länger einplanen). Von dort aus sind wir dann in das Wadi Rum (mein absolutes Highlight der Reise) mit einer sehr empfehlenswerten Jeep Tour inklusive traumhaftem Sonnenuntergang. Nach einer tollen Nacht in der Wüste sind wir schließlich nach Aqaba gefahren, wo wir eine Boots- und Schnorcheltour gemacht haben.

Ihr wart beide in einer Gruppe in Jordanien unterwegs. Könnt ihr euch vorstellen auch alleine durch das Land zu reisen?

Alina: Ich kann mir sehr gut vorstellen Jordanien auch alleine zu bereisen. Es gibt nur wenig große Straßen, sodass man sich schwer verfahren kann, deshalb ist ein Mietwagen eine super Option. Die Menschen sind so hilfsbereit, dass man auch alleine sehr gut in Jordanien zurecht kommt.

Ana: Ich denke Jordanien ist ein Land, das man problemlos auch auf eigene Faust erkunden kann. Die Straßen sind beschildert und gut befahrbar. Man ist spontaner und kann flexibel auch andere Orte neben der eigentlichen Route besuchen. So kann man vielleicht sogar mehr über das Land und Leute erfahren. Die Menschen sind freundlich, hilfsbereit und überhaupt nicht aufdringlich.

Wie lief eure Übernachtung in der Wüste Wadi Rum ab? Gibt es etwas zu beachten?

Alina: Wir sind zunächst im Hauptdorf angekommen und wurden dann direkt mit dem Jeep rumgefahren. Die Jeep-Tour war wirklich cool, es hat super viel Spaß gemacht mit hoher Geschwindigkeit durch die Wüste zu fahren. Nach der Tour kamen wir dann in unserem Camp an und konnten direkt zu Abend essen. Außerdem gab es ein Lagerfeuer und selbstverständlich süßen, schwarzen Tee. Der Tee ist super, denn es wird abends richtig kalt in der Wüste. Ich empfehle jedem sich einen dicken Pulli oder eine Fleece Jacke mitzunehmen und auch lange Kleidung zum schlafen. Mit dicken Sachen ausgestattet kann in der Wüste eigentlich nichts schief gehen. Den Abend kann man dann unter einem leuchtenden Sternenhimmel mit einem Glas süßen Tee genießen. 

Ana: Wir sind mit dem Bus zum Hauptcamp gefahren und von dort aus mit einem Jeep über die Wüste und die Dünen Richtung Camp gefahren. Auf dem Weg haben wir kleine Stopps gemacht und den Sonnenuntergang ganz für uns genossen. Dann sind wir im Camp angekommen, wo wir mit einem traditionellen Essen und einem Lagerfeuer erwartet wurden. Nach dem tollen Essen haben wir die Sterne und den tollen Himmel für uns alleine gehabt - der perfekte Ausklang für diesen wunderschönen Tag.

Was waren eure Highlights in Jordanien?

Alina: Mein absolutes Highlight war Wadi Rum. Ich war vorher noch nie in der Wüste und bin immer noch absolut beeindruckt. Die Landschaft in Wadi Rum ist wirklich atemberaubend schön und es gibt viele Kamele. Ich liebe Kamele! 

Ana: Wadi Rum – der Sonnenuntergang (keine Worte dafür) Hammer!!!! Und Aqaba die Schnorchel Tour mit tollem klarem Wasser und einer Menge Meeresbewohner. Traumhaft!

Haben dich Alina und Ana neugierig gemacht?

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