Japan Highlights: 10 unvergessliche Erlebnisse für deine individuelle Rundreise

Unsere Reisespezialisten haben ihre persönlichen Japan Highlights in einer Top 10 für dich zusammengefasst. Hier bekommst du Anregungen und Tipps für deine individuelle Japan Rundreise.

1 - Ein Bad in den Onsen

Bei einer Japan Reise ist ein Besuch eines Onsen ein absolutes Muss! Ein Onsen ist ein japanischer „Whirlpool“, der oft um die 40 Grad heiß ist. Das Wasser wird durch einen Geysir erhitzt. Ursprünglich war ein Onsen ein öffentliches Bad, in dem sich die Japaner trafen um sich über ihr alltägliches Leben auszutauschen. Heutzutage wird es eher zur Entspannung genutzt.

Unsere Empfehlung: In der Stadt Aso kannst du in ein Rotenbad eintauchen, ein Onsenbad, welches im Freien liegt. Das ist wirklich die ultimative Entspannung! Auch das Dogo Onsen ist sicher einen Besuch wert, wenn du in Matsuyama bist. Dogo Onsen ist die älteste heiße Quelle von Japan. Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist das Dogo Onsen Honkan, ein Badehaus aus Holz aus dem Jahr 1894. Hier gibt es sogar Bäder, die ausschließlich der Nutzung durch Mitglieder der kaiserlichen Familie vorbehalten sind.

Beachte, dass Tätowierten der Besuch in einem Onsen leider untersagt ist. Kleine Tattoos können jedoch ausnahmsweise mit einem Pflaster abgeklebt werden.

2 - Mount Fuji

Der Mount Fuji ist mit 3.776 Metern der höchste Berg Japans. Durch seine nahezu perfekte Form liegt es nahe, dass eine gute Sicht auf den Mount Fuji die Krönung einer jeden Japan Reise ist. Keine Attraktion des Landes wird so sehr verehrt. Jedes Jahr pilgern Hunderttausende den Weg hinauf zum Fuji-san. Wer lieber nicht wandern möchte, kann mit der Kachi-Kachi-Yama-Kabelbahn auf einen Berg fahren, von dem aus man eine tolle Aussicht auf den Mount Fuji hat.

3 - Hiroshima

Leider hat jeder schon einmal von dieser Stadt gehört. Es ist die Stadt, die am 6. August 1945 um 08:15 Uhr von einer amerikanischen Atombombe total zerstört wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Hiroshima wieder aufgebaut und zur Stadt des Friedens ausgerufen.

Ein Besuch von Hiroshima steht vor allem im Zeichen der grauenhaften Vergangenheit der Stadt. In einem der Flüsse durch die Stadt liegt eine Insel, die nach der Atombombe in den Peace Memorial Park umgewandelt wurde. Diesen solltest du auf jeden Fall besuchen. Der Park stammt aus den 60er Jahren und liegt in einem Gebiet in der Nähe des Hypozentrums, in dem die Bombe einschlug.  Trotz oder gerade wegen ihrer grauenhaften Vergangenheit, hat Hiroshima eine ganz besondere Energie und ein Besuch garantiert viele Eindrücke, die man so schnell nicht vergessen wird. 

Unsere Kolleginnen Dunja und Teresina waren im November 2016 in Hiroshima. Hier erzählen sie von ihren Erlebnissen.

4 - Geishatänze in Kyoto

Da diese Stadt von der Gewalt des Zweiten Weltkrieges verschont geblieben ist, kann man in Kyoto noch viele ‚Juwelen‘ bewundern. Vermeide das Zentrum und schau dir die anderen Viertel an, in denen prächtige Tempel, Villen und Schreine zu sehen sind.

Ein besonderes Highlight in Kyoto sind die Geishatänze, die meist im Frühling stattfinden. Diese wirken wie ein Traum aus Farben und Gesang. Es gibt kaum etwas Vergleichbares!

5 - Sumo

Das gibt es wirklich nur in Japan! Die Möglichkeit den Kampf zweier Yokozuna (Großmeister) beim Sumo Ringen zu verfolgen. Der Boden bebt regelrecht, wenn die zwei Berge aufeinandertreffen und versuchen sich aus dem Ring zu drängen. Dieses Erlebnis ist definitiv mit keinem anderen Sportereignis vergleichbar. Ziel des Kampfes ist es, den Gegner aus einem sandbedeckten, mit einem Strohseil abgesteckten Kreis zu drängen oder ihn so aus dem Gleichgewicht zu bringen, dass er den Boden mit einem anderen Körperteil als den Fußsohlen berührt. Ein einzelner Kampf dauert meist nur einige Sekunden; während eines typischen Turniers finden mehrere hundert Kämpfe statt.

6 - Kabuki

Für uns mögen wohl einige Dinge in Japan auf den ersten Blick befremdlich wirken. Kabuki ist mit Sicherheit eins davon! Es gibt wohl kaum andere Formen des Theaters, die uns so bizarr erscheinen mögen, wie das traditionelle japanische Theater. Dass man die Sprache nicht versteht, stört hierbei nicht, denn schon die Farben und Bewegungen allein machen Kabuki zu einem außergewöhnlichen, unterhaltsamen Erlebnis. Zu empfehlen sind hier besonders das Kabuki-za in Tokio und das Minami-za in Kyoto.

7 - Übernachtung auf dem Koya-San

Bei der Ankunft in der Stadt Koya umgibt dich sofort eine enorme Ruhe. Koya ist der Start oder das Ende des ‚Shikoku-Pilgerweges‘, bei der man von einem Tempel zum anderen läuft und so 88 Tempel besucht. In Koya ist der Gründer des Shingon-Buddhismus, Kobo Daishi, begraben. Diese Form des Buddhismus hat in Japan viele Anhänger. Fast alle japanischen Mönche leben diese Art des Buddhismus.

Wenn du in Koyasan übernachtest, wirst du das echte Tempelleben der Mönche kennenlernen. Mit ein bisschen Glück darfst du an einem Morgengebet teilnehmen! Diese Erfahrung ist einzigartig und bleibt noch lange in Erinnerung.

8 - Shoppen in Tokio

In Tokio gibt es so ziemlich alles, was man sich vorstellen kann. In den Boutiquen von Ginza gehen gut Betuchte auf Einkaufstour, in Shibuya und Shinjuku lassen sich Träume auch mit einem etwas schmaleren Geldbeutel erfüllen.

Unser Lieblingsprogramm für den Morgen ist etwas für Frühaufsteher. Um 05:00 Uhr gehst du zuerst zum Fischmarkt in Tsukiji. Hier angekommen musst du dich erst für einen Besuch der Thunfisch-Versteigerung anmelden. Diese darfst du eigentlich nicht verpassen, aber wir finden es viel schöner, danach noch an den vielen Fischständen vorbeizulaufen.

9 - Wandern in den japanischen Alpen

In der Umgebung von Takayama kannst du verschiedene Wanderungen machen. Du kannst von dort aus zu einem Ausflug in das UNESCO Welterbegebiet in der Shirakawa-ko-Region starten. Mitten in einem Tal in den japanischen Alpen steht das Bergdorf Ogimachi mit authentischen Bauernhäusern mit Rietdächern.

Eine schöne Tageswanderroute ist die Moyo-jin Bashi und etwas weiter nach Tokusawa. Die Route am Flussufer entlang bietet verschiedenste Ausblicke, u.a. auf Pinienbäume und auf das Flussbett.

10 - Die Kirschblüte (Hanami)

Die wohl beliebteste Zeit in Japan ist, wenn im Frühling die Kirschblüte blüht. Zu dieser Zeit sind die sonst eher ruhigen und ernsten Japaner wie im Rausch. Besucher werden mit Bier und Sake abgefüllt und mit Snacks gefüttert. Es gibt sogar tragbare Karaoke-Anlagen und Tanzeinlagen auf der Straße. Zur Blütezeit feiert ganz Japan. Mit am schönsten ist das Spektakel in Tokio Ueno-koen und Kyotos Maruyama-koen. Leider ist es in Japan zu der Zeit der Kirschblüte so voll, dass wir meistens schnell ausgebucht sind. Plane deine Reise daher ca. ein Jahr im Voraus, falls du zu dieser Zeit nach Japan reisen möchtest.

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