Empfehlungen Costa Rica: 5 Orte, die du nicht verpassen darfst!

Auch wenn Costa Rica von der Fläche her ein kleines Land ist, hat es doch sehr viel zu bieten, für Kulturliebhaber, Naturbegeisterte und Aktive. Damit ihr einen kleinen Eindruck von den Möglichkeiten bekommt, haben wir mit Hilfe unserer Reisespezialisten eine Übersicht der Orte zusammengestellt, die du auf keinen Fall verpassen solltest.

Der Arenal

... produzierte bis ins Jahr 2010 fast täglich Lavaströme und  Aschesäulen und wurde immer wieder durch kleine Explosionen erschüttert. Seit dem ist er ruhiger geworden, trotzdem wird er immer noch in die Kategorie aktiv eingeordnet und zählt zu den zehn aktivsten Vulkanen der Welt. Um ihn herum ist ein Nationalpark enstanden, in dem man wunderbar Tiere beobachten oder wandern kann. Wenn man es entspannter mag, besucht man eine der vielen heißen Quellen in der Umgebung. 

Tortuguero

... kommt vom spanischen Wort „tortuga“, welches „Schildkröte“ bedeutet. Dies ist auch ein Grund, warum so viele Menschen das Dorf, welches nur per Schiff- oder Luftweg erreichbar ist, besuchen. Von Juli bis Oktober legen diese riesigen Meeresbewohner ihre Eier auf dem Strand des Naturschutzgebietes ab. Um die Tiere und den Lebensraum zu schützen sind die Touren in der Region per Gesetz stark reglementiert, Fotoapperate und Kameras sind verboten. Im Sinne der Nachhaltigkeit sollte man also darauf achten, einen authorisierten Führer mit Lizenz zu buchen und auf keinen der unprofessionellen Guides hereinzufallen, die schnelles Geld machen wollen. 

Manuel Antonio Nationalpark

... steht hier stellvertretend für die vielen Nationalparks, die in Costa Rica vorhanden sind, denn ein drittel des Landes besteht aus Naturreservaten (u.a. 32 Nationalparks und 51 Tierreservate). Nationalpark Manuel Antonio ist der kleinste des Landes, eignet sich aber hervorragend zur Affenbeobachtung und für entspannte Strandwanderungen oder Badepausen. 2011 wurde er in der Forbes-Liste der 12 schönsten Nationalparks der Welt geführt. Zur Hauptsaison und an Wochenenden sollte man ihn allerdings meiden. 

Der Nebelwald von Monteverde

.... ist ein Muss für alle Vogelliebhaber. Neben dem berühmten  Quetzal (ein grün-scharlachroter Vogel) kann man hier noch zahlreiche andere Vogelarten entdecken. Man kann hier gut selbstständige Wanderungen unternehmen, da die Wege sehr gut ausgeschildert sind. Je höher man kommt, desto niedriger werden die Baumwipfel. Das neblige Klima wird durch zwei verschiedene Ökosysteme verursacht, die zu beiden Seiten der kontinentalen Wasserscheide bestehen.

San José

... ist die Hauptstadt von Costa Rica und liegt auch in der Mitte des Landes. Von den alten kolonialen Gebäuden sind nicht mehr viele erhalten geblieben, es gibt mit Sicherheit also "schönere" Städte in Mittelamerika. Trotzdem lohnt sich ein Besuch von San José, gerade zu Fuß kann man die Stadt gut erkunden und den ganz eigenen Charme genießen: Parks voller Schatten spendender Bäume, gut besuchte Restaurants und Cafés, die besten Museen Mittelamerikas voller Schätze und nostalgische Theater.