Top 7 Peru Süden

Im September 2017 bin ich 16 Tage durch den Süden von Peru gereist. Meine erste Reise nach Südamerika war eine Reise unzähliger kleiner und großer Highlights; Ein Abenteuer was ich nie vergessen werde. Von der Hauptstadt Lima ging es an der Pazifikküste über die Wüste von Huacachina nach Nasca und in die Anden nach Arequipa. Vom Colca Canyon über den Titicacasee ging es zu unserem letzten Stopp nach Cusco, von wo aus wir mit dem Zug nach Machu Picchu gefahren sind. Hier verrate ich euch meine Top 7, die ich aus Peru mitgebracht habe.

7 - Vielseitige Landschaft

Auf unserer Rundreise haben wir lange Zeit im Bus verbracht, was sich bei der Größe des Landes nicht vermeiden lässt. Die langen Busfahrten gingen aber, aufgrund der wunderschönen Landschaften, schnell um und ich war froh, mich gegen die Inlandsflüge entschieden zu haben. Wüste und steinige Landschaft an der Pazifikküste mit kleinen Oasen, Vulkane, grüne Felder in tiefen Canyons und der Nebelwald, all das kann man auf einer 16-tägigen Reise durch den Süden von Peru erleben. Ein einzigartiges Naturschauspiel. 

6 - Ein Spaziergang durch Cusco

Cusco gehört zu jedem Besuch einer Peru Reise dazu. Als Ausgangspunkt für viele Ausflüge und die Besichtigung von Machu Picchu ist ein Aufenthalt unumgänglich. Ich war allerdings froh, dass ich genug Zeit hatte, die Stadt selbst einmal zu erkunden. Einen ganzen Tag lang sind wir über Märkte und durch kleine Gassen spaziert und haben uns einfach treiben lassen. Viele hippe Cafés und Geschäfte haben mittlerweile eröffnet, die zum Verweilen einladen und die Auswahl an kleinen Souvenirs ist riesig. Mein Tipp: Du solltest auf deiner Reise mit dem Kauf an Souvenirs bis Cusco warten, hier lässt sich gut verhandeln und die Preise auf dem Souvenir-Markt sind im Schnitt günstiger. Zum Abend findet man um den Plaza de Armas, dem Hauptplatz der Stadt, viele gute Restaurants, in denen man sich an die Spezialität der Peruaner wagen kann, dem Meerschweinchen. 

5 - Ziplining im heiligen Tal

Von Cusco startete unsere ca. 2-stündige Fahrt ins heilige Tal. Was uns dort erwartet: Ziplining zwischen den Bergen. Beim Ziplining wird ein Drahtseil von einem Fels zum anderen gespannt, an dem du entlang gleiten kannst. Dafür sollte man etwas schwindelfrei sein, denn nach einem steilen Aufstieg über einen (leichten) Kletterpfad geht es, teilweise 200 Meter über dem Boden, von Fels- zu Felsspitze. Das Ziplining macht so viel Spaß und der Ausblick war ein Traum. Für jeden, der etwas Abenteuer und Action in seine Reise bauen möchte, kann ich diesen Ausflug nur empfehlen!

4 - Rainbowmountains

Schon ganz früh morgens beginnt unsere lange Reise von Cusco in die Rainbowmountains. Schon der Weg dorthin verspricht vieles: Vorbei an wunderschönen Landschaften geht es auf 4500 Meter. Die Luft hier oben ist ziemlich dünn und ich empfehle jedem, der nicht allzu sportlich ist oder Probleme mit der Höhe hat (die Höhenkrankheit kann auch sportliche Reisende treffen), ein Pferd zu nehmen. Der steile und anstrengende Aufstieg lohnt sich: Die Umgebung hier oben ist wunderschön und der Ausblick einmalig. Auf knapp 5.000 Metern angekommen, sieht man schon die verschiedenen Farben in der Erde glitzern. Lediglich die Touristenströme lenken ein bisschen von dem wahnsinnigen Ausblick ab. Trotz leichter Probleme mit der Höhe war der Ausflug einzigartig und war ein gelungener Abschluss am letzten Tag meiner Peru-Reise.

3 - Condore beobachten im Colca Canyon

Die kleine Stadt Chivay am Rande des Colca Canyons ist der Ausgangspunkt für einen Ausflug zu einem der tiefsten Canyons der Welt. Schon die Stadt selbst ist einen Besuch wert. Ihre Ursprünglichkeit und Gediegenheit hat mich fasziniert. Früh am Morgen geht es zum Colca Canyon. Eine beeindruckende Aussicht wartet auf uns und der Anblick der Ausläufe des Canyons ist einfach atemberaubend. Am Canyon angekommen warten sechs bis sieben Condore auf uns. Wir hatten großes Glück, so viele von den stark bedrohten Tieren auf einmal zu sehen. Eine Stunde haben wir einfach dort gesessen, versucht das perfekte Foto zu schießen und den Anblick dieser majestätischen Tiere genossen. Mein Fazit: Der Colca Canyon mit seinen Condoren gehört zu jeder Rundreise durch Peru dazu.

2 - Alpakas überall

Alpakas sind die wohl coolsten Tiere, die ich kenne. Am Wegesrand und in der Landschaft, überall begegnet man den flauschigen Wollknäulen. Ich hätte ihnen Stunden lang beim Grasen zugucken können und sie am liebsten jedes Mal gekuschelt :-) Mein Highlight: Ein Alpaka-Baby in Chivay, mit dem ich ein bisschen schmusen durfte. Die Fotos sprechen für sich. 

1 - Inkarail und Machu Picchu

Natürlich ist Machu Picchu das Highlight jeder Peru-Reise und der Hauptgrund, wieso ich überhaupt hingefahren bin. Aber die Zugfahrt mit Inkarail war ein weiteres Highlight, das mich wirklich überrascht hat. Auf keiner anderen Zugfahrt habe ich bis jetzt eine so vielfältige Landschaft gesehen: Vom Hochland und schneebedeckten Bergen in den Nebelwald nach Machu Picchu Town, es war schlicht atemberaubend.

Am Tag des Besuches von Machu Picchu haben wir uns gegen den Shuttle Bus entschieden (dessen Schlange durch die gesamte Stadt führt) und haben uns auf den wirklich steilen Anstieg begeben. Gute Kondition, Wasser und leichtes Gepäck (wirklich nur das Nötigste mitnehmen!) sind meine Empfehlung. Während des Aufstiegs wirst du jedoch mit einer tollen Aussicht auf den Nebelwald belohnt. Die Vorfreude steigt, wenn du die ersten Inkaterassen von Machu Picchu entdeckst.

Machu Picchu selbst braucht gar nicht viele Sätze um es zu beschreiben, man muss es einfach selbst gesehen haben. Wie ich den Moment beschreiben kann? Ein schlichtes „Wow“ und „Wie haben sie das gemacht?“ kommen mir da in den Sinn.

Mein schönstes Andenken: Ein Stempel von Machu Picchu im Reisepass (übrigens: den habe ich auch vom Titicacasee).

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