Homestay in Nepal

Ein Bericht von Romy über "being a Nepali"

Bei einer nepalesischen Familie übernachten und hautnah in den Alltag der Einheimischen eintauchen, das verspricht ein Homestay. Den teilnehmenden Familien ermöglicht dies ein zusätzliches Einkommen; dir als Gast verspricht diese Übernachtung unvergessliche Erfahrungen. 


Homestay in Nepal

"Angekommen im Chitwan Nationalpark heisst uns die Familie herzlich Willkommen. Die Familien haben neben dem Hauptgelass ein Gästehaus gebaut welches einfach aber mit viel Liebe eingerichtet ist. Die Kühe grasen hinter dem Haus und ab uns zu kommen Elefanten aus dem Park des Weges. Das Klima hier ist subtropisch und es ist wesentlich heißer als im Katmandutal. So verbringen wir die Mittagsstunden entspannt vor unserer Hütte, schauen den Hühner und den Kindern zu während die Frau des Hauses die Mahlzeit für uns vorbereitet. Es gibt das traditionelle Dhal Bat, Reis mit Curry und Hähnchen serviert auf dem Boden der Küche. Wohl genährt werden wir dann vom Hausherren abgeholt, der uns auf die Tour in den Nationalpark begleitet. Gemütlich werden wir von einer Elefantendame durch den Park begleitet gefolgt von Ganesha, dem Elefantenbaby, der uns nicht gehen lassen will nach unserem Abstieg und noch weiter spielen möchte.  In der Nacht fällt des öfteren der Strom aus, auch fliessend Wasser gibt es nicht immer. Aber wir sind gut geschützt mit Moskitonetzen und Wasser gibt es aus der Pumpe. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück,  ganz authentisch gibt es  Dhal  Bat zu allen Gelegenheiten werden wir verabschiedet mit Tanz und Gesang. Die Hausherrin trägt ihr Festtagsgewand und segnet uns für unsere weitere Reise."

Übernachtung im Neydo Kloster

"Ich werde um 5 Uhr morgens von den Trommeln und Hörnern des Klosters geweckt. Die Mönche werden zur morgendlichen Zeremonie, auch Puja genannt, gerufen. Ein emsiges Fussgetrappel folgt, dann ein Gemurmel von Gebeten und Gesängen. Ich bin erst spät im Hotel angekommen und nehme mir Zeit fürs Frühstück.  Ich bin der einzige Gast im Hotel was direkt neben dem kloster gelegen ist und alle Annehmlichkeiten nach der langen Fahrzeit im Auto bietet. Ich habe alle Aufmerksamkeit vom Koch, einem Exiltibeter, der von Daramsala in dieses Hotel entsandt wurde. Später zeigt er mir das Kloster.  Die große Halle wird nur für mich aufgeschlossen. Die satten Farben, prunkvollen Malereien, imposanten Buddhastatuen beeindrucken mich sehr. Weiter geht es in den Nebengelass des Klosters, wo die jungen Mönche sich im rezitieren der Gebete üben.  Ich darf überall hinein. Sehe die Küche mit den grossen Kesseln und Töpfen, die Unterkünfte der Mönche. Zimmer mit Doppelstockbetten, die je nach Alter chaotisch wie die heimatlichen Kinderzimmer aussehen."