Reisebericht Malaysia

Ein Reisebericht von unserer Reisespezialistin Daniela

Eintauchen ins Inselabenteuer

Unsere Reiseexpertin Dani war im Mai 2014 in Malaysia unterwegs. Ihre Tour startete in Melakka, die Stadt mit den vielen historischen Gebäuden. Von da aus führte ihre Reise in die Hauptstadt Kuala Lumpur. Weiter ging es in den Naturschutzpark Taman Negara, zu den Teeplantagen in den Cameron Highlands und als Abschluss dann zu den traumhaften Perhentian Islands.


Kommt mit uns mit nach Malaysia!

Freitag, 16. Mai 2014

Dani bereitet sich langsam auf die Reise nach Malaysia vor. Sie hat sich schon ihr Urlaubsarmband angelegt, ein festes Ritual vor jeder Reise. 

Noch ist zwar nichts gepackt, aber Dani macht das nicht nervös. Sie ist eher der lässige Kofferpacker. Ihr Freund dagegen hat sich schon eine Liste zum Packen gemacht. So ist jeder eben anders.

Die Tauchutensilien sind überprüft und fertig. 

Die Aufgaben wurden jedenfalls schon an den Kollegen übergeben. So kann Sie sich jetzt voll auf die Reise konzentrieren.

Viel Spaß auf deiner Tour durch Malaysia und bei den Tauchgängen!

Dienstag, 20. Mai 2014

Nach einem tollen Flug sind wir heute morgen um 7 Uhr gelandet. Unser Fahrer - John - brachte uns dann in ca 2 Stunden nach Melakka und in unser Hotel. Auf dem Weg dahin erzählte er uns schon viel über Melakka. 

Hättest ihr gewusst, dass Melakka ein Baum ist? Der trägt kleine grüne Früchte, sehen fast aus wie Trauben, die sind aber sehr bitter. Dafür sollen sie sehr gut für die Augen sein. 
Ausserdem kann man mit ein paar Zusätzen damit die Haare schwarz färben. 
  
Melakka - das ist die Wiege Malaysias. In Melakka fing alles an. Genauer gesagt mit einem gestrandeten Hindu-Prinzen, der unter dem Melakka Baum, die Idee bekam, etwas aus diesem Ort zu machen. 
  
Viel Geschichte war heute angesagt, aber es ist auch sehr viel passiert in diesem Ort. Aber damit will ich euch jetzt nicht langweilen (ausserdem hab ich vermutlich die Hälfte der Jahreszahlen schon wieder vergessen). Die Kolonialherren wechselten sich zwischen portugiesisch, britisch und holländisch ab und alles hinterliess hier seine Einflüsse. Ein wahrhaft vielseitiges Land, in dem daher auch Religionsfreiheit herrscht. 
  
In der sogenannten Harmony Street stehen ein hinduistischer Tempel, eine muslimische Moschee und ein chinesischer Tempel des Taoismus, Buddhismus und Konfuzionismus nebeneinander. 
  
Morgen gehts munter in Melakka weiter, mit einer Trishaw City Tour und einem River Cruise. 
  
Wir sind schon sehr gespannt!

Lieben Gruß
Dani
07 Fahrradrikschas
05 Turm
08 Hollandmuehle

Mittwoch, 21. Mai 2014

Heute haben wir wieder viel Kultur erlebt, gesehen und sogar selbst ausprobiert. John - unser indischer Guide - hat uns zu einem typischen Malayen Dorf gefahren. Die Malayen sind einer der drei Volksstämme, die Malaysia bilden: Die Malayen, die Inder und die Chinesen. 

Hier bekamen wir - in sengender Sonne - eine kleine, nur für uns veranstaltete Martial Arts Show. Anschließend wurden uns die grundlegenden Handbewegungen ebenfalls gezeigt und wir mussten mitmachen. Das war sehr witzig, irgendwie fehlte mir die Koordination. 

Danach haben Sie uns einen Volkssport gezeigt, das Top-Spinning. Hier muss man mit seinem Kreisel einen anderen aus dem Ring werfen. Wenn der Kreisel ausserhalb des Rings sich weiterdreht, gewinnt der, dessen Kreisel sich länger dreht. Das kann ganz schön langwierig sein - diese Kreisel drehen bis zu 2 Stunden! 
  
Danach wurde uns noch gezeigt, wie man Latex aus dem Gummibaum gewinnt und wieviele Früchte und Kräuter die Malayen anbauen. Die eigene Hausapotheke hat hier jeder im Garten. 
  
Bevor wir uns dem Mittagessen zuwandten, haben wir noch eine Trishaw Tour gemacht, mit den - zugegeben sehr bunten und vielleicht kitschig anmutenden - Trishaws. Manchmal sehr abenteuerlich in dem Linksverkehr. 
  
Nach einem sehr köstlichen Mittagessen haben wir uns das Babajonjia Museum direkt neben dem Hotel angeschaut. Baba und Jonjia werden diejenigen genannt, die aus der Vermischung der Chinesen und Malayen hervorkamen und beide Tradionen zu einer neuen vereinten. 
  
Mittlerweile stand die Sonne am höchsten und wir haben uns erstmal ins Hotel für eine Pause zurückgezogen. 
  
Gegen sieben Uhr ging es dann wieder los, zum letzten Programmpunkt des Tages: Die Melakka River Cruise. 
Wir haben sie extra abends gemacht, weil es da kühler ist und Melakka bei Nacht vom Fluss aus einfach nur wunderschön ist - kann ich nur empfehlen! 
  
Morgen geht es weiter nach Kuala Lumpur, mal sehen, was uns dort erwartet! 
  
Liebe Grüße

Dani!
11 Martial Arts
23 Trishawtour
28 River Cruise Melakka

Donnerstag, 22. Mai 2014

Heute war ein recht ruhiger Tag. Am Morgen ging es direkt nach dem Frühstück los nach Kuala Lumpur. Aber nicht auf dem direkten Weg.

Wir haben einen kleinen Abstecher über die zukünftige Hauptstadt Malaysias gemacht - nach Putrajaya! Bis zum Jahr 2020 wird dort an der Infrastruktur gearbeitet. Bereits jetzt ist ein Großteil der Regierungsgebäude dort hingezogen. Ja, Ihr habt richtig gelesen. Kuala Lumpur wird 2020 keine Hauptstadt mehr sein.

In Putrajaya haben wir uns einen Pflanzen-Park angeschaut. Dort sind viele heimische Baumarten inklusive Früchten gepflanzt. Habt ihr schon mal eine Ananas wachsen sehen?

Nach dem Besuch im Park und einem hervorragendem Chicken Satay, haben wir von unserem Guide eine kleine Stadtrundfahrt bekommen.

In dieser sehr modern gestalteten Stadt gibt es eine Menge zu sehen. Die wirklich sehr imposante Putra-Moschee, den davor liegenden Putra-Square sowie dem dort hinter liegenden Regierungsgebäude des Premierministers. Wusstet ihr schon, das Malaysia auch einen König hat? Sogar der Sultan aus Selangor, einem der 14 Staaten in Malaysia, hat dort seinen Sommerpalast.

Nach einem kurzen Stopp am PICC (Putrajaya International Congress Center) mit seinen vielen Flaggen, von jedem einzelnen Land der Welt, und einer traumhaften Aussicht (die absolut zu empfehlen ist) auf Putrajaya, (Ich schwärme immer noch von dieser Aussicht) ging es auf direktem Weg nach Kuala Lumpur, oder wie hier jeder sagt, nach KL.

Leider wurden wir dort nicht sehr freundlich vom Wetter empfangen. Ich habe das Gefühl, wir hätten früher nach Kuala Lumpur fahren sollen. Es empfing uns mit einem sehr starken Gewitter mit seeeeehr viel Regen. Also direkt ins Hotel gefahren und abgewartet, das der mehr als heftige Regenschauer abklang, und die Umgebung dann zu Fuß erkundet.  Kuala Lumpurs Chinatown sollte man am Abend unbedingt einen Besuch abstatten.

Das Programm für morgen steht bereits auch schon fest. Zuerst eine Stadtrundfahrt durch Kuala Lumpur, danach machen wir die Batu Höhlen unsicher und im Anschluss starten wir die „Fireflies Tour“. Was sich dahinter verbirgt, verrate ich natürlich noch nicht ;-)

Lasst euch Überraschen!

Lieben Gruß
Dani

Freitag, 23. Mai 2014

Kuala Lumpur City und Countryside Tour (Batu Caves und Pewter Factory), danach Fireflies Tour mit Seafood Dinner

Wo fang ich nur an zu erzählen? Der Tag heute war atemberaubend.

Wir sind vormittags nach einem gemütlichen Frühstück zu unserer Citytour gestartet. John, unser Guide hat uns viel über die Geschichte Malaysias erzählt. Zum Beispiel über die drei Hauptvölker, die Malaysia bilden: Die Malayen (ca. 50%), die Chinesen (ca. 30%) und die Inder (ca. 15% ) sowie ein paar ethnische Stämme und andere Einwanderer. Dies alles ist Malaysia und das von Anfang an. Ohne die Chinesen und Inder würde es Malaysia heute so nicht geben. Hier ist einfach alles Multikulti. 

So ging es also von  einem großen buddhistischem Tempel zu einem Hindu-Tempel, der in einer Höhle gebaut ist. Diese Höhle – die Batu Caves – ist eine große Tropfsteinhöhle. Hier leben auch wilde Affen, die den Besuchern gerne ihr Essen und Trinken aus den Händen schnappen. Die Höhlen sind einen Besuch wert, allerdings muss man dazu erstmal knapp 300 steile Stufen erklimmen – und anschließend auf dem Weg auch wieder runter.

Hättet Ihr gedacht, das Malaysia für seine Zinnmanufaktur bekannt ist? Royal Selangor ist ein Familiengeschäft, dass es innerhalb von 4 Generationen zur größten Zinnfabrik Malaysias geschafft hat. Sie ist einzigartig auf der Welt, da alles in Handarbeit gefertigt wird. Royal Selangor fertigt u.a. die Formel 1-Trophäen für den GP von Malaysia, Singapur und China.

Nach einem guten Mittagessen – ehrlich gesagt hat hier noch nie ein Essen nicht geschmeckt – sind wir dann Richtung Kuala Selangor zur Fireflies Tour.

Bevor man allerdings in der Abenddämmerung mit dem Boot auf den Fluss rausfährt, hat man erst noch eine Begegnung der etwas haarigen Art: Affen. Kleine Silberrückenaffen, die einem das Futter ganz artig aus der Hand nehmen oder dir gleich die ganze Tüte aus der Hand reißen. Das ist einfach nur toll, wenn die kleinen Kerlchen anfangen, hochzuklettern. Es kann durchaus passieren, das man auf einmal drei bis vier Affen an sich hängen hat, die an das Futter wollen.

Dann ging es endlich zur Fireflies Tour. Hier in Kuala Selangor ist einer der beiden Plätze auf der ganzen Welt, an dem sich zuhauf Glühwürmchen sammeln, da es hier eine bestimmte Pflanze gibt. Der andere Ort ist am Amazonas. Mit einem kleinen Schnellboot fährt man den Fluss entlang und treibt dann vor dem Ufer auf und ab. Man fühlt sich ein bisschen wie Weihnachten, so blinkt und funkelt es in den Bäumen und Büschen. So einen Anblick hat man noch nie erlebt – ein absoluter Traum und ein Muss für einen Besuch hier.

Abschließend gibt es vor Ort noch ein Seafood Dinner, in einem der Restaurants am Fluss. Panierte Shrimps, gebratener Fisch süß-sauer oder ein ganzer Krebs in scharfem Curry? Kein Problem, hier kann man das probieren und es schmeckt einfach nur super lecker!

Auf der Rückfahrt nach Kuala Lumpur hatte John noch etwas für uns vorbereitet. Die Petrona Twin Towers bei Nacht. Diesen Anblick vergisst man nie mehr, einfach atemberaubend! Man kommt sich nahezu winzig vor, wenn man am Fuße dieser gewaltigen Türme steht. So kann man mehr als zufrieden ins Bett fallen.

Lieben Gruß

Samstag, 24. Mai 2014

Von Kuala Lumpur nach Taman Negara und Nachtsafari

Nach einer kurzen Nacht begann der Tag heute um 7.30 Uhr. Wieder wurden wir von John abgeholt und zum Hotel gebracht. Dort mussten wir uns dann leider von John verabschieden. Wir werden ihn aber in sehr guter Erinnerung behalten. Er hat uns Malaysia in den letzten Tagen sehr viel näher gebracht. Hoffentlich gibt es irgendwann ein Wiedersehen. Goodbye John!

Weiter ging es vom Hotel zu einem weiteren Treffpunkt, wo wir dann von einem Join In-Bus abgeholt wurden. Wir hatten keine Ahnung auf was wir uns da eingelassen haben. Die knapp 3 stündige Fahrt nach Kuala Tembeling war recht rasant. Manchmal kam es uns so vor, als säßen wir in einer Achterbahn. Ich muss ehrlich zugeben, die Fahrt dorthin war nicht sehr angenehm. Dies lag aber nicht an der Straße oder dem Verkehr, viel mehr war es die Fahrweise des Fahrers.

In Kuala Tembeling angekommen hatten wir die Möglichkeit, eine Kleinigkeit zu essen. Schließlich ging es um 13.00 Uhr mit einem sogenannten Longboat über den Fluss nach Taman Negara (übersetzt: „Nationalpark“). Die Fahrt den Fluss entlang dauerte nochmals 3-4 Stunden. Diese ist aber sehr entspannt und interessant.

Angekommen in Kuala Tahan – dem Dorf am Taman Negara – hat es erstmal angefangen zu gewittern. Eigentlich nicht schlimm, aber wir wurden in einem offenen Pick-Up zum Hotel gefahren. Danach hatten wir nun eine mehrstündige Pause, bevor es dann um 20.30 Uhr ein erstes Treffen mit unserem Guide für Taman Negara gab. Nach einem kurzen Hallo und Vorstellung, ging es auch gleich los zur Nachtsafari. Der Regen hatte zum Glück wieder aufgehört.

Nachts im Dschungel zu sein ist wirklich faszinierend, leider haben wir außer einer Art Reh und vielen Insekten nichts gesehen. Aber allein die Geräuschkulisse zu haben, ist Wahnsinn. Und wenn der Guide noch erklärt, was für Tiere man grade hört, staunt man noch mehr. Der Ruf der Gibbons oder verschiedene Froscharten, alle weit im Dschungel verstreut. Unser Guide erklärte uns auch, wenn weniger los ist im Park –z.B. November bis Januar – hat man gute Chancen, hier Elefanten und Tiger zu sehen.

Anschließend haben wir uns noch ein leckeres Abendessen im Restaurant an der Ecke im Dorf Kuala Tahan, das mitten im Nationalpark liegt,  gegönnt. Hier kann man wirklich bedenkenlos in jedem Restaurant an der Ecke essen gehen. Es schmeckt überall richtig gut!

Morgen geht’s dann weiter in den Dschungel bei Tag! Wir werden euch berichten wie es war ;)

Liebe Grüße
Dani

Sonntag, 25. Mai 2014

Taman Negara, Canopy Walk und Orang Asli
 
Punkt 9:00 Uhr in der Früh haben wir uns mit unserem Guide am Fluss zum Canopy Walk getroffen. Der Canopy Walk ist eine Art Baumwipfel-Pfad durch den Dschungel, der höchste Punkt ist 45m über dem Boden. Aber bevor wir das erleben durften, hatte der Guide anderes mit uns vor.

Wir stiegen 344m hoch zum Bukit Terisek! Ihr solltet dieses wirklich nur dann machen, wenn ihr eine gute Kondition habt. Es sind gefühlte 1000 Stufen steil bergauf. Und das bei über 30°, zudem war es heute sehr trocken und heiß. Aber die Aussicht über den Taman Negara (übersetzt „National Park“) belohnt jegliche Strapazen. Kleiner Tipp: Nehmt festes Schuhwerk und genug Wasser mit!

Danach ging es dann zum Canopy Walk – einfach genial! Über Hängebrücken durch die Wipfel des Dschungels. Wir hatten riesiges Glück und konnten sogar einen sehr scheuen Vogel sehen. Eine Art Tukan, der hier heimisch ist.

Danach ging es für eine Mittagspause erstmal zurück ins Ressort.

Gegen drei Uhr haben wir uns wieder mit unserem Guide getroffen, diesmal um die Orang Asli zu besuchen. Ein einheimischer Stamm, der schon seit Jahrhunderten hier im und vom Dschungel lebt.
Die Fahrt dahin ist ein wahres Abenteuer. Wenn euch der Guide sagt: Bereitet euch darauf vor, nass zu werden, holt lieber den Bikini raus und tragt Sachen, die leicht trocken! Und nehmt Schuhe mit, die nass werden können! Ausserdem denkt daran, eure Kamera und anderen Sachen gut zu verpacken!

Es geht ca. 20 Minuten mit dem Longboat flussaufwärts über mehrere Stromschnellen hinweg. Als wir bei den Orang Asli ankamen, waren wir pitschnass. Ich persönlich empfand dies als nicht schlimm, weil es am Nachmittag gefühlt noch wärmer war als am Morgen. So war es für uns eine gelungene Erfrischung zwischendurch …

Das Dorf ist klein und übersichtlich, aber das Highlight ist die Blasrohrvorführung. Der Dorf-Chef persönlich zeigte uns, wie man Feuer macht und Pfeile für das Blasrohr herstellt. Danach konnten wir uns selbst beim Blasrohr schießen versuchen. Das macht richtig viel Spaß und geht erstaunlich einfach! Nur das Zielen ist reine Glückssache.

Im Anschluss ging es wieder zurück und wir konnten den Tag ruhig ausklingen lassen. Ab morgen geht es mit dem Mietwagen weiter in die Cameron Highlands. Noch hab ich ein wenig Bammel vor dem hier herrschenden Linksverkehr, aber wir werden bestimmt heile ankommen. Was wir dann in den Cameron Highlands erleben, lest ihr bald!

Lieben Gruß
Dani
55_Pflanze
58_Taman_Negara_Ausblick
64_CanopyWalk

Montag, 26. Mai 2014

Von Taman Negara nach Cameron Highlands

Nach einem ordentlichen Frühstück wollten wir endlich los, selber Fahren in Malaysia! Aber unser Wagen kam einfach nicht. Nach einer kurzen Nachfrage bei der Agentur stellte sich heraus, dass die Mietwagenfirma den Wagen zu einem falschen Ort gebracht hat. Der Fehler wurde aber schnell behoben und mit einer Verzögerung von ca. 2 Stunden konnten wir endlich los. 

Nach kurzer Zeit hat man sich gut an den Linksverkehr gewöhnt und man ist erstaunt wie gesittet die Malaysier doch fahren. Leider kamen wir mitten in ein heftiges Gewitter, sodass sich die ganze Fahrt verzögerte. 

Die Cameron Highlands haben wir leider noch nicht richtig gesehen, da wir nach einer sehr abenteuerlichen Bergfahrt erst gegen neun Uhr Abends im Hotel ankamen. 

Aber das Hotel hier entschädigt für einige Strapazen, es ist einfach wunderschön und idyllisch und sehr edel. 

Noch ein schnelles Abendessen im Hotelrestaurant und dann geht’s erstmal ins Bett! 
 
Gute Nacht!

Dienstag 27. Mai 2014

Von Cameron Highlands nach Kota Bharu 

Nach einem wirklich üppigen Frühstück ging es wieder los, die andere Seite der Cameron Highlands runter in Richtung Kota Bharu. Die Fahrt durch die Highlands ist wunderschön. Ich kann jedem nur empfehlen hier zwei Nächte zu bleiben, damit man in Ruhe die Teeplantagen oder Erdbeerfelder besichtigen kann. 

Die Fahrt nach Kota Bharu dauert auch, je nachdem wie viele Holzlaster man überholen muss, gute 5-6 Stunden. Man fährt aber die meiste Zeit durch die wunderschönen Hügel der Highlands, die wieder einen ganz anderen Charakter haben als der Dschungel um Taman Negara oder das gepflegte Grün rund um Kuala Lumpur und Putrajaya. 

Kota Bharu ist eine der größten Städte an der Ostküste, aber bei weitem nicht so schön wie Kuala Lumpur. Leider ist unser Hotel etwas außerhalb der Stadt, sodass wir nur die Umgebung rund um das Hotel erkunden konnten. 

Mal sehen was Morgen so auf uns zukommt. 

Lieber Gruß 
Dani

Freitag, 30. Mai 2014

Im Paradies gibt es kein Internet. Dani ist mittlerweile wieder gut in Deutschland gelandet und heute gibt es einen Bericht ihrer Erlebnisse der letzten Tage in Malaysia nachträglich:

Tauchen auf Pulau Perhentian

Der Morgen war etwas hektisch. Nachdem wir uns etwas mit der zeit vertan hatten gab es nur noch ein eiliges Frühstück. Dann ging‘s auch schon los zum ersten Tauchgang. Rein ins Speedboot und fünf Minuten später waren wir auch schon am ersten Tauchspot angekommen. Mit Rolle rückwärts ins Wasser und ab runter in eine völlig andere Welt. Einer Welt voller Korallen, Fisch-Schwärme und kleinen  Riffbarsche. 35 Minuten dauerte dieser Tauchgang. Danach ging es zurück auf die Insel. Sachen abbauen, auswaschen und fertig machen für den nächsten Tauchgang. Nach ungefähr einer Stunde Pause gab es das Briefing (Einweisung) für den nächsten Tauchgang.

Diesmal ging es zum Shark Point Teluk Dalam. Wir wurden nicht enttäuscht. Mind. 3 Schwarzspitzenriffhaie waren hier zu sehen. Wir hatten sogar noch mehr Glück und konnten eine Schildkröte ein Stück auf ihrer Reise beobachten.

Nach wunderschönen 63 Minuten unter Wasser ging es dann wieder zurück.  Ich bin sehr stolz auf meinen Freund, dass er diese Länge gemeistert hat. Waren es doch seine ersten Tauchgänge im Meer.

Den Rest des Tages haben wir dann gemütlich am Strand oder auf der Veranda unserer Hütte verbracht.

Morgen geht’s weiter. Mal sehen was uns dann so vor die Maske schwimmt.

Lieben Gruß

Dani


80_Tauchvorbereitungen
87_Taucher
93_Clownfische